Philosophy:
Vorwort von Andreas Stöckl:

Die großen Fragen, die uns in dieser Welt bewegen, sind Erinnerungen an die Beweg-
gründe, jene Welt zu verlassen. Die großen
Ängste und Unsicherheiten, die uns in dieser
Welt quälen, sind unterlegt von Erinnerungen
an die großen, leuchtenden Ziele, die wir,
mutvoll und erschrocken, in jene Welt
geschaut.

flowers

Gehen ist seit jeher die natürlichste Form der Bewegung. Seit der industriellen Revolution wurde das Gehen, durch technische Fortbe-
wegungsmittel immer mehr in den Hinter-
grund gedrängt. Somit veränderte sich die
menschliche Wahrnehmung – wurde
schneller, komplexer.


Seit Paulo Coelhos kommerzieller Erfolg:
Der Jacobsweg, und andere in Diese Richtung denkende Literatur - übt das Gehen als be-
wusster Akt, auf mehr und mehr Menschen
eine Faszination aus.


Durch Pilgerwege oder neuere Sportarten
wie Nordic Walking, erlebt das gehen in der
westlichen Kultur eine "Renaissance" gehen
als Meditation, als Reise ins Innere, ins
eigene Bewusstsein.


 
(...)
Ich möchte versuchen, andersartige Kulturen
weitgehend wertfrei und objektiv aufzuneh-
men. Ich werde während dieser Reise, Bild-
und Tonaufnahmen ins Netz stellen, sie ver- linken lassen, um währenddessen viele verschiedene Menschen teilhaben zu lassen.


seaside


(...)


Ich glaube, dass ich auf meiner Reise durch
meine langsame Bewegungs- und Begeg-
nungsform viele Situationen beobachten
werde, die Unterstützung benötigen. Durch
den Informationstransfer kann ich Men-
schen, die nicht einfach nur Spenden wollen,
die Möglichkeit bieten, Eigeninitiative zu ergreifen.


Ich kann konkret weiterleiten, welche Dinge
oder Arbeiten wo notwendig sind und so zu
Unterstützungsleistungen animieren. So
können Menschen der verschiedenen Kul-
turen die Möglichkeit bekommen, sich
gegenseitig in ihrer Seinsform zu unterstüt-
zen.


Ich hoffe, dass die Menschen nicht zuletzt
dadurch die Verteilungsthematik von Gütern
und Dienstleistungen überdenken. Ebenfalls
sollen Mensche dieses Projekt als Zeichen
der Völkerverständigung sehen.Sowohl die
Menschen, denen ich auf meiner Reise be-
gegnen werde, als auch die Menschen, die
meine Aufgabe, durch multimediale Mittel betrachten und verfolgen.

Wenn ich durch dieintensive Auseinander-
setzung mit mir, meinem Weg und allen, die
mir begegnen, diesen humanitären Ansatz
verfolgen und Information für bessere
Ressourcenverteilung liefern kann, freue
ich mich umsomehr.


Andreas (André) Stöckl


 
Updates und Tools:
Letzter Aufenthaltsort:
Schlatt - Zürich - Luzern

Nächster Plan oder Ziel:
Wiederaufnahme des Weges
am 1. April


Begangene Strecke:
1800 Kilometer

Unterwegs seit:
21. Juli 2006 von
Österreich, Graz

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Geplant:

Weltumgehung ~ 86.000 KM
gekoppelt mit einem Social
Network, mit dem Ziel ein
ethnografisches Bild zu er-
stellen.


Equipment:
Ein Ziehwagen mit umfang-
reicher Ausrüstung
(s. equipment)


Andreas (Andre) Stöckl, Graz
auf seinem Fussmarsch
über den Globus
(s. myself und philosophy)


Andre Kahmen, Brilon
Webdesigner und Betreuer
der Homepage
(s. impressum)


     
 
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